Wohngebäudeversicherungen schützen Immobilien vor elementaren Schäden
Immobilien brauchen Schutz gegen größere Schäden. Der Hauskauf ist eine große Anschaffung, die für eine lange Zeit finanzielle Folgen hat. Schließlich muss das Darlehen bei der Bank in der Regel über viele Jahre oder Jahrzehnte zurückgezahlt werden. Daher ist es enorm wichtig, dass
Wohngebäudeversicherungen gegen Wasser-, Brand- und Sturmschäden bestehen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, auch so genannte elementare Schäden mit abzusichern. Dazu zählen zum Beispiel Erdsenkungen oder Überschwemmungen.
Wohngebäudeversicherungen sind unverzichtbar für Hausbesitzer
Bis 1994 waren Wohngebäudeversicherungen gesetzlich vorgeschrieben. Seither besteht keine Pflicht mehr für Hauseigentümer, eine entsprechende Police abzuschließen. Experten raten jedoch dazu, eine solche Versicherung auf jeden Fall zu haben. Denn Schäden am Haus zum Beispiel durch ein Feuer oder durch einen Rohrbruch können schnell sehr große Ausmaße annehmen. Mit der Reparatur der Schäden und der finanziellen Regulierung wären viele Menschen überfordert. Wohngebäudeversicherungen springen in solchen Fällen ein und decken die Kosten für die Instandsetzung ab. So kommt zum vielen Ärger über die entstandenen Schäden nicht auch noch die Sorge ums Geld.
Aus gutem Grund verlangen Banken, die eine Immobilie finanzieren, in der Regel den Abschluss von Wohngebäudeversicherungen. Nur wenn der Kunde entsprechende Policen vorweisen kann, erhält er das gewünschte Darlehen für den Kauf oder den Bau eines Hauses. Dabei ist es wichtig, dass die richtige Versicherungssumme gewählt wird. Sie ergibt sich aus dem Wert der jeweiligen Immobilie und folgt einem einfachen Grundsatz: Wenn im schlimmsten Fall Ihr Haus unbewohnbar geworden ist, dann muss die Versicherungssumme ausreichen, um eine gleichwertige Immobilie von Neuem wieder zu errichten. Von der Versicherungssumme hängt dann auch die Höhe des Beitrags ab, der für Wohngebäudeversicherungen zu zahlen ist.
Hausbesitzer sollten beachten, dass Elementarschäden bei manchen Wohngebäudeversicherungen nicht automatisch abgedeckt sind. Wer seine Immobilie auch gegen Erdsenkungen, Lawinen oder Überschwemmungen versichern will, muss in diesem Fall separate Vereinbarungen mit der Gesellschaft treffen. Der zusätzliche Schutz kostet dann ein wenig mehr. In den meisten Fällen ist das Geld aber sehr gut angelegt.